geringfügig Beschäftigte

Begriff

Unter geringfügiger Beschäftigung versteht man ein Beschäftigungsverhältnis, dessen Entgelt die Geringfügigkeitsgrenze nicht übersteigt.

Diese beträgt im Jahr 2013 € 386,80 monatlich bzw. € 29,70 täglich.

 

 

Meldungen

Die An-, Ab- oder Änderungsmeldungen sind dieselben wie bei normalen Dienstverhältnissen.

Bei der Frage, ob die monatliche oder tägliche Geringfügigkeitsgrenze anzuwenden ist, kommt es darauf an,

  • ob ein auf unbestimmte Zeit abgeschlossenes durchgehendes Beschäftigungsverhältnis vorliegt, oder
  • ob es für höchstens eine Woche (meist tageweise) bestimmt ist.
 

Beispiel:

Benötigt ein Friseur eine Aushilfe und verpflichtet sich der Dienstnehmer, jeden Samstag zu arbeiten, ist die monatliche Geringfügigkeitsgrenze anzuwenden. Benötigt ein Wirt eine einmalige Aushilfe für eine bestimmte dreitägige Veranstaltung, ist die tägliche Geringfügigkeitsgrenze für jeden der Tage, an denen der Dienstnehmer tätig wird, heranzuziehen.

 

Vorsicht!

Wird das geringfügige Beschäftigungsverhältnis zu einem normalen Beschäftigungsverhältnis, so ist diese Änderung der Gebietskrankenkasse binnen sieben Tagen mitzuteilen.

QUELLE:

http://portal.wko.at